Nach eineinhalb Monaten Kreativer Auszeit melde ich mich mit meinen lokalen Helden wieder zurück, inzwischen hat sich schon wieder eine ganze Latte frischer junger Produzenten aus Oberösterreich in meinem Kalender angesammelt und diese werde ich die nächsten Wochen hier in diesem Forum vorstellen.
Beginnen will ich diese Woche mit dem Waizenkirchner Steve Rouny.
Es wird mal wieder zeit für eine History. Diese Woche werfen wir einen Blick auf das Projekt von Oliver Riepl und Dj Felipe ==> Space Navigator.
Oder auch Spaß Navigator wie in Oberösterreich gerne gesagt wurde. Das Projekt Space Navigator war auf jeden Fall eines das Anfang der Neunziger Jahre ordentlich polarisiserte. Die einen witterten einen Ausverkauf und die anderen waren stolz, dass so ein erfolgreiches Projekt aus Oberösterreich kam.
Kalt lies Herr Riepl auf jeden Fall nur die wenigsten Techno interessierten in Oberösterreich. Veröffentlichungen gab es damals auf so renomierten Labels wie Logic oder Save the Vinyl, aber auch Majors wie Virgin lizensierten gerne Tracks von Space Navigator.
Nach dem Ende von Space Navigator gründete Oliver das Partysan Magazin Österreich und setzte damit jahrelang wichtige Impulse für die Österreichische Techneoszene. Ende der Neunziger ging Oliver dann nach Wien wo er als DJ Oliver van Lean eher sich komerzielleren Clubs zuwendete. Heute ist er meist als Webdesigner tätig und ab und zu kann man ihn noch hinter den Plattenspielern finden. Nach Oberösterreich hat ihn meines Wissens schon länger kein Gastpiel gebracht.
Wir setzten diese Woche die History Reihe mit einen ganz großen fort: Klaus Prünster
Wikipedia weiß über ihn folgendes zu Berichten:
Sein Musikstudium absolvierte der in Feldkirch geborene Künstler am Konservatorium Bregenz und am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch. Anfang der 1980er übersiedelte er von Vorarlberg nach Linz/Oberösterreich, wo er als Professor für Musik am Gymnasium tätig war. Er gilt als Miterfinder der „computerakustischen Rockmusik mit Erdenklängen“ die er bei internationalen Musik-Projekten anlässlich des Elektronik-Festivals „Ars Electronica“ erfolgreich weiterentwickelt. So z.B. bei der Uraufführung der computerakustischen Sinfonie „Erdenklang“ mit Hubert Bognermayr und dem Erfinder des Synthesizers Bob Moog, sowie bei der Aufführung der „Bergpredigt“ im Linzer Dom, als Dirigent und Gitarrensolist.
Mit der Veröffentlichung seiner ersten Solo-LP „Zweisamkeit“ gelingt Klaus Pruenster der Durchbruch als Pop-Interpret. Die Single-Auskopplung „Wunderwelt“ wird zu einem der größten Hits der 1980er Jahre in Österreich. Zahlreiche Schallplattenproduktionen als Interpret, Produzent und Arrangeur folgen. Mit der Veröffentlichung von „Planet Nr. 1“ wird die Musik von Klaus Pruenster zunehmend intellektueller, er zieht sich aus dem Genre „Chart-Music“ mehr und mehr zurück und befasst sich in seinen Arbeiten verstärkt mit politischen und gesellschaftlichen Inhalten. Veröffentlichungen der Tonträger „Zeig mir den Weg zu den Sternen“, „Land der Träume“, „Herzschlag“, Anfang der 1990er Jahre folgen. Das musikalische Psychogramm „Tiefenrausch - die unendliche Geschichte des Versinkens“ ist bislang das letzte Soloalbum von Klaus Pruenster.
Neben zahlreichen Konzerten schreibt und produziert er in seinem Kompositionsbüro „Klangwelt“ verstärkt Musik für die Film-, Event- und Werbeindustrie. So. z.B. die Filmmusik für 17 Folgen der erfolgreichen TV-Serie „Klinik unter Palmen“, Abenteuer in Südafrika - Christine III“ unter der Regie von Christian Kohlund, „Ein himmlischer Freund“ der TV-Zweiteiler „Rose unter Dornen“ mit Heinz Hoenig in der Hauptrolle usw. 2006 schreibt er für Joseph Vilsmair´s „Das Weihnachtsekel“ die Filmmusik. Original Soundtracks mit Filmmusik von Klaus Pruenster sind ebenfalls auf CD erschienen.
Seit 2001 ist Klaus Pruenster mit dem Schweizer Schauspieler Christian Kohlund im Theaterstück „Im Zweifel für den Angeklagten“, für das er auch die Musik schrieb, live als Gitarrist auf der Bühne zu sehen.
Filme mit der Musik von Klaus Pruenster erreichen hohe Auszeichnungen bei internationalen Filmfestspielen, so z.B. den „Award for Music&Lyrics“ für „You are my hearts delight“, von Franz Lehar, beim New York Film & TV Festival.
Für 2009 ist eine DVD-Dokumentation über das künstlerische Schaffen von Klaus Pruenster in Arbeit. Ebenso ist ein Album für Solo-Acoustic Gitarre vor der Veröffentlichung. Für die Eröffnung des Internationalen Brucknerfestes im Kulturhauptstadtjahr 2009 in Linz, wurde Klaus Pruenster mit der Komposition eines großen Orchesterwerkes für das Brucknerorchester Linz beauftragt. Die Uraufführung findet im September 2009 statt.
Für sein Schaffen wurde Klaus Pruenster mit der Verdienstmedaille des Landes Oberösterreich sowie mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Kultur der Stadt Linz ausgezeichnet.
Aber Wunderwelt wird wohl immer sein größter Hit sein.
Nach produktionen für Nomadee, Powlee, Quer, wake up fam...... wurde es zeit dass die feine Hiphop Musik auch in den Soundpark kommt!
Das Album ist gerade in der Werkstatt und nähert sich dem fertigwerden! Sehr sehr tight wird das werden!"
Heute spielen wir einmal wieder Richter in eigener Sache, die selbstauferlegte Vorgabe keinen Artist ein zweites mal zu featuren werden wir wieder einmal etwas weiter fassen. Aber bei diesem Artist gilt das auf jeden Fall, ist er doch einer der produktivsten Österreichischen Soundbastler und hat aus diesem Grund auch mehrere Pseudonyme. Nach den Projekten Valesta, Georg Lichtenauer kommt diese Woche das Schlaglicht auf sein Hip Hop Projekt Rollin Cut. Was man auf Myspace und im Soundpark so hören kann, schreitet auch in diesem Genre seine Erfahrungen einer Kritischen Masse nämlich eines Albums vorran.
Zitat: "Da wird einiges kommen... versprochen. Derbe Beats und Basslines sind fix am start wenn Rollincut alias Valesta alias Georg Lichtenauer die Beats und die Mc`s wie Awkword aus Connecticut oder Tee Double aus Austin die Lyrics reindreschen.
Biographie: The guy behind Rollincut is called Georg Lichtenauer. He is the producer of Valesta project (Las Vegas rec) and also of the electronic Artist Georg Lichtenauer. The famous alternativ Radiostation in Austria, FM4, called him one of the most productive persons in Austria. It began 20 years ago with a trumpet, later he learned also playing piano, guitar, drums and he also was the singer of the punk band "The blowing Lewinsky". 1n 1997 He started producing his own Tracks and till now he produced about 700 Tracks. He also did some Remixes for Dead rock machine(Paris), Nude (Germany), some Remix competitions (Roots Manuva, Die Sterne, D-Tex...).
Roots Manuva, Die Sterne, D-Tex ... das ist ein Namedropping das geht mir runter wie 30 Jahr alter Wiskey und währmt so richtig schön. Danke Lichti
Genau DAS läßt das Herz eines alten Rock´n Rollers wie mir erwärmen. Gleichstom und Wechselstrom in Minimaler Form. Fein das auf die Idee AC/DC als Minimaltrack zu Covern muss man erst mal kommen - auch wenn einige sagen werden das liegt doch auf der Hand. Aber wie war das schon beim Ei des Kolumbus? Simpel - aber nur er hat es getan.
System Breakdown ist eines der vielen Projekte eines Kirchdorfer Produzenten, den man auch unter den Namen Hellboy, Fat Booty oder astral artform kennen kann, aber auch nicht muss - wenn diese namen noch nichts sagen so werden die einzelnen projkete im nächsten jahr natürlich hier und an dieser stelle nachgereicht.
Bisher gibt es einen Release - so ist es zumindest auf der myspace site verzeichnet - von System Breakdown, dieset hört auf den namen "the trash adventure", nur leider ist nicht klar ersichtlich wo mensch sich diesen beschaffen kann.
bleiben wir gespannt was uns 2009 hier noch bringen wird.
Froh darüber endlich wieder einmal eine Heroin ankündigen zu dürfen.
Edith Schneider,
sie ist Mitglied im "Das gleitende Freiraum".
hhhmmm ich wünsch mir so sehr für diesen Blog, dass ich mehr Infos zu den KünstlerInnen finden kann, aber manche machen es einem schon sehr schwer Informationen zu sammeln.
also zurück zu den Fakten:
Zwei Tracks gibt es von Edith Schneider auf ihrer Myspace-Site zu hören. Tings Galan kommt aus der Techno Ecke und unterbricht den 4tothefloor immer wieder mit fein gesetzten Snares, außerdem gibts schöne Synth-Einschübe auf dieser Nummer zu entdecken.
Autumnatic würde ich als 80is inspirierte Nummer beschreiben und die Beats hören sich nach einer Groovebox an, dies darf man sehr wohl als Qualitätsmerkmal erkennen.
Und Fakt ist auch dass man Edith Live und in Person am 29. November im Flavor Steyr erblicken kann. Als DJ für elektronischen Druck?
die gender frage sollte wirklich kein thema sein....
so stellt sich mein name eigentlich aus editieren und schneiden zusammen
die tings galang nr. lasse ich dir natürlich sehr gerne in spielbarer quali zukommen - wird aber noch ein bisschen dauern, da die noch sehr roh auf meiner werkbank liegt....
grundsätzlich komme ich aus weyer und bin dort auch im KV frikulum tätig (Bertholdsaal / Seewiesnenfest)
das gleitende Freiraum ist die Bezeichnung unseres freundeskreises und die aus diesem stammenden oder zu dem stossenden elektronic-acts. da diese mittlerweile überall verstreut sind und man uns zu keinem fixen standpunkt zuordnen kann trifft das gleitende die sache ganz gut -
heute gehen wir in die Vollen. Heute nehmen wir uns einen ganz Großen vor. Vielleicht sogar den größten Export aus Linz.
Wobei Linz ja nur zum Teil stimmt, lebt Marcus Füreder, doch schon hinter dem Pöstlingberg und gehört damit zu Gramastetten.
WURSCHT
Es geht heute um Marcus Füreder aka Plasma aka Cash Candy aka Parov Stelar.
Sicherlich werden jetzt einige in den hinteren Reihen matschgern, so groß ist der gar nicht, in Linz fühlt er keine Hallen usw. nach guter alter VP Manier möchte ich dennen aber sagen "Hände falten, Fresse halten." Und die immer noch nicht überzeugt sind hier ein paar Beweise. Wieviele Oberösterreichische Künstler haben ihr eigenes Wiki? Wer nicht bitte hinsetzen.
Von dennen die noch stehen, wer hat da 100.000 google Treffer? Wer hat 130.000 Google Treffer? Nicht schlecht Herr Meindl!
Zu Parov Stelar finden sich 287.000 google Treffer!!!!
Auch die Discogs Liste von Herrn Stelar liest sich ganz imposant. Checkst du HIER! und das ist die Liste ohne seine Aliase.
Machn wir uns mal ein Bild von seiner Musik.
Nach ersten Veröffentlichungen unter dem Pseudonym Plasma oder seinem richtigen Namen in den Jahren 2001 und 2002 bei Bushido Recordings gründete Marcus Füreder 2003 mit Etage Noir Recordings in Linz sein eigenes Label, bei dem er seither als Parov Stelar veröffentlicht.[1] 2004 gelang ihm mit der EP KissKiss und dem wenig später folgenden Album Rough Cuts bereits der Durchbruch. Der Radiosender FM4 präsentierte die gleichnamigen Titel der allesamt im Jahr 2004 erschienenen EPs Kiss Kiss, Move On und Wanna Get zuerst in der House-Sendung High Spirits und übernahm sie in der Folge auch ins Tagesprogramm. Soulseduction übernahm, wie auch bei den folgenden Alben, den Weltvertrieb und war seinen eigenen Angaben zufolge neben FM4 eine wesentliche Stütze, die zum Erfolg des Debütalbums beigetragen hat.[1] Das zur selben Zeit erschienene Album sorgte dann auch international für positive Rezensionen, wobei sein Konzept, „Jazztraditionen in sanft gebrochene Rhythmik zu sampeln“ mitunter als Nu Jazz mit Ähnlichkeiten zum Stil Mr. Scruffs beschrieben wurde.[2]
Ein Jahr später, 2005, folgte sein zweites Album Seven and Storm. Einzelne Stücke des ehemaligen Grafikers sind auf über 100 verschiedenen Compilations zu hören, unter anderem auch auf zwei FM4-Soundselections.
Im November 2005 trat Parov Stelar zum ersten Mal mit Live-Band auf. Es folgten ausverkaufte Konzerte in zahlreichen Städten Europas sowie in Istanbul und Mexiko-Stadt.
Besonders sei auch noch auf die Etage Noir Site hingewiesen wo man sich von ihm die eine oder andere Nummer gratis auf den MP3-Player ziehen kann.
Und nicht zu verschweigen die Parov Stelar Homepage wo man noch weiterführende Links und Bilder bekommt.
Gibt man auf Youtube Parov Stelar ein, dann bekommt man eine Liste von 120 Videos mit ihm oder seiner Musik. Und eines davon sehen wir uns zum Abscluss auch noch gemeinsam an.
Ich weiss ja nicht genau woran es liegt, dass bestimmte Regionen in Oberösterreich so produktiver sind im Vergleich zu anderen. Kirchdorf ist ein Fleck, aber auch Rund um Schärding existiert unheimlich viel kreatives Potential.
Selbst wenn man die vielen Projekte von Georg "Valesta" Lichtenauer abzieht, bleiben noch ein ganze Menge intersanter Produzenten über. Einer von ihnen ist Flo Ryan.
Flo wurde 1984 in Schärding geboren und produziert seit 2003 Drum´n Bass Tracks. Witzig finde ich, dass er in der englischen Myspace Bio seiner Zeit um 1000 Jahre voraus ist und erst im Jahr 2984 geboren wird (kleiner Tip das wär doch ein guter Album Titel, wenn es mal so eines gibt).
Ich bin einfach zu weig mit Drum´n Bass befasst um mir jetzt erlauben zu können, seinen Stil in ein bestimmte Schublade zu stecken. Für mich klingen sie auf jeden Fall sehr Abwechslungsreich und Futuristisch, wobei dies mit dem Jahr 2984 schon stimmen könnte, so könnte Musik des 4 Jahrtausends sich anhören.
Besonders gelungen auch die Tracks die er mit seiner Sängerin Aly Rae aufgenommen hat.
Ganz wunderbar auch für die MP3 Freunde auf seinem fm4-Soundpark Profil gibt es 20 Songs zum Gratis-Download.
Ach ja und nicht zu vergessen, Flo Ryan gehört zu der rahren Spezies der oberösterreichischen Produzenten, die auch Live mit ihren Tracks überzeugen können.
Geboren wurde Mike Smile 1979 in Latain Amerika. Wahrscheinlich hat er als Kind schon die Latainamerikanischen Rythmen eingesogen, und somit ist sein funkyness zu erklären. Schon als Teene begann er sich für (elektronische) Musik zu interessieren und fertigte für Freunde erste Mixes an. Mit 19 bekam er seine ersten Turntabels.
Mit 21 schaffte er sich seine ersten Sequenzer an. Und seit dem ist er auch immer fleissig am Produzieren.
In den Produktionen findet man häufig die Styles und Richtungen meiner DJ Sets, doch auch Downbeat, Hip Hop und RnB Beats haben Platz für kreativen Freiraum.
2007 kam dann auch endlich sein erstes Album "Smile Daily" heraus.
Nicht nur hören sondern auch downloaden kann man die Musik von Mike auf seinem Soundpark Profil.
Ein Bild von Mike Smile mit tollen Fotos von Ron Morisson kann man auf seiner Homepage finden. Dort gibt es auch einen ganzen Mix als MP3 zum Download.
Ach ja und am 21. juni spielt Mike auf der SEELIEBE groß auf.